Gedrucktes Buch
6,00 €Softcover · A5 · 24 Seiten
Bestellung über den Warenkorb

Warum Spinnen unsere stillen Helfer sind
Noah und Joshua entdecken eine große Spinne – und erschrecken zunächst. Doch gemeinsam mit ihrer Oma beobachten sie das Tier genauer und erfahren, wie geschickt Spinnen ihre Netze bauen und warum sie wichtige Helfer der Natur sind. Aus Angst und Ekel werden Neugier und Bewunderung. Ein warmherziges Sachbilderbuch über Mut, Wissen und kleine Wunder vor unserer Haustür.
Softcover · A5 · 24 Seiten
Bestellung über den Warenkorb
Sachunterricht; Klasse 1 bis 2
Tiere; Lebensweise und Lebensraum; Körperbau und Nahrung; Besonderheiten heimischer Tiere
Arbeitsblätter und Unterrichtsanregungen sind geplant.
Zwischen Gartentisch, Kellerfenster und raschelnden Blättern entdecken Noah und Joshua etwas, das ihnen zuerst Angst macht: eine große Spinne in ihrem Netz.
Doch gemeinsam mit ihrer Oma lernen die beiden, genauer hinzuschauen. Sie beobachten, staunen und verstehen Schritt für Schritt, wie geschickt Spinnen ihre Netze bauen, wie sie nachts arbeiten und warum sie für uns so wichtig sind.
Aus Angst wird Neugier. Aus Ekel wird Bewunderung.
Und am Ende erkennen die Jungen: Spinnen sind keine Monster – sondern stille Helfer der Natur.
Ein warmherziges, liebevoll erzähltes Sachbilderbuch über Mut, Wissen und die kleinen Wunder direkt vor unserer Haustür.
Für Kinder ab 6 Jahren – und für alle, die Spinnen neu entdecken möchten.
Illustrationen geben einen ersten Eindruck von diesem Buch.
Illustration 1 groß öffnen (neuer Tab)
Illustration 2 groß öffnen (neuer Tab)
Illustration 3 groß öffnen (neuer Tab)
Illustration 4 groß öffnen (neuer Tab)
Illustration 5 groß öffnen (neuer Tab)Die geheimen Netzkünstler
Am nächsten Morgen liefen Noah und Joshua wieder zum Gartentisch.
„Schau mal!“, rief Joshua. „Das Netz sieht heute irgendwie anders aus!“
Noah beugte sich vor. „Es ist größer geworden … und viel dichter!“
Oma lächelte. „Eure Spinne ist eine echte Netzkünstlerin.“
„Aber wie macht sie das eigentlich?“, fragte Noah neugierig. „Das sieht so ordentlich aus.“
Oma zeigte auf das Netz. „Sie baut es Schritt für Schritt. Zuerst spannt sie starke Fäden wie einen Rahmen. Danach legt sie die feinen Linien in die Mitte.“
Joshua kniff die Augen zusammen. „Wie ein Bauplan!“
„Genau“, sagte Oma. „Und jeder Faden hat eine Aufgabe. Manche geben Halt, andere sind klebrig.“
Noah staunte. „Also ist das gar kein Zufall!“
„Nein“, sagte Oma. „Die Spinne weiß ganz genau, was sie tut.“
Joshua tippte vorsichtig gegen einen Faden. „Und das hält wirklich!“
„Die Fäden sind dünner als ein Haar“, erklärte Oma, „aber unglaublich stabil.“
Noah sah beeindruckt zur Spinne. „Dann ist sie ja wie ein kleiner Architekt.“
„Und eine Künstlerin“, ergänzte Joshua.
Oma nickte. „Eine Meisterin im Netzebauen.“
Die beiden Jungen betrachteten das Netz noch lange.
Und je länger sie hinsahen, desto mehr entdeckten sie in dem feinen Geflecht – Linien, Kreise und Muster, die wie ein kleines Kunstwerk wirkten.